200 JAHRE PARTY

Luis Garcia Bohlscheid

Eröffnung: FR 14.03.2025 | 18h
Ausstellung: 15.03.-06.04.2025
MO-SO 16h-20h (Zutritt via Infopoint)

kuratiert von Marie Sturm
in Kooperation mit kaethe:k Kunsthaus

Luis García Bohlscheid liebt Festlichkeiten und Feierlichkeiten und hat diese in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit gerückt. Mit einem besonderen Gespür für Details entwirft er farbenprächtige, fantasievolle Bildzyklen, die tief in Rituale, Bräuche und die Kunst der Kostümierung eintauchen. Seine Begeisterung für die Pracht festlicher Kleidung, kunstvolle Dekorationen und die Magie von Veranstaltungen spiegelt sich in seinen Werken wider, in denen er – wie ein Eventplaner – Räume, Orte, Zeiten und Regeln präzise definiert.
Seine künstlerische Praxis entwickelt sich stetig weiter, indem er diese Themen zunehmend in raumgreifende Installationen überführt. Ein besonderes Merkmal seiner Arbeit – und seines Auftretens – ist sein extravagantes Gespür für Mode. Seine Sammlung umfasst eigens designte T-Shirts, aufwendig geschneiderte Kostüme und Anzüge, die oft für spezielle Anlässe kreiert wurden. So wird seine Persönlichkeit zu einem lebendigen Gesamtkunstwerk, das den Übergang von Kunst und Alltag nahtlos vollzieht.

Luis García Bohlscheid, *2001, lebt in Köln und arbeitet seit 2022 im kaethe:k Kunsthaus in Pulheim. „200 JAHRE PARTY“ ist seine erste Einzelausstellung. Die Ausstellung ist die vierte Kollaboration, die GOLD+BETON mit dem keathe:k Kunsthaus unter der Kuration von Marie Sturm ausrichtet. 

Das kaethe:k ist ein Kunsthaus für Künstler:innen mit Beeinträchtigung unter der Trägerschaft der Gold-Kraemer-Stiftung. Im kaethe:k werden die Voraussetzungen für künstlerisches Arbeiten sowie Zugänge in Kultur- und Bildungsinstitutionen geschaffen, die für eine selbstbestimmte Professionalisierung von Künstler:innen mit Beeinträchtigung notwendig sind.

Merten Fellmann – OktopusKarma

Vernissage: FR 01.03. / 18h
Laufzeit: 02.03. – 24.03.2024
MO-SO 16h – 20h (Entry via Infopoint)

In seinem komplexem zeichnerischen Werk begibt sich Merten Fellmann auf Kopfreisen. Mittels intensiver Recherche taucht er in die Geographie, die Geschichte und die Kultur einzelner Länder ein oder kombiniert unterschiedliche Themenwelten zu traumähnlichen, surrealen Sequenzen. Stets weisen seine Zeichnungen eine narrative Ordnung auf und erinnern an die symbolischen Malereien eines Peter Bruegel oder die Wimmelbilder eines Hieronymus Bosch. Mit reduziertem Strich und Detailreichtum macht der 1974 in Duisburg geborene Künstler auf subtile Weise die Widersprüchlichkeiten der Welt sichtbar und deckt humorvoll gesellschaftliche Gegensätze auf.

OktopusKarma ist Fellmanns zweite Einzelausstellung und zeigt Arbeiten, die in den letzten drei Jahren im kaethe:k Kunsthaus entstanden sind, in dem der Künstler seit 2020 arbeitet.

Im Rahmen der Finissage von OKTOPUSKARMA gibt es am Sonntag, den 24.3.24 die Möglichkeit, sich ein Motiv des Künstlers als Tattoo stechen zu lassen – eine Kollaboration mit dem KKATTO Projekt. Termine via Appointment 17-20h!

Das kaethe:k ist ein Kunsthaus für Künstler:innen mit Beeinträchtigung unter der Trägerschaft der Gold-Kraemer-Stiftung. Hier die Voraussetzungen für künstlerisches Arbeiten sowie Zugänge in Kultur- und Bildungsinstitutionen geschaffen, die für eine selbstbestimmte Professionalisierung von Künstler:innen mit Beeinträchtigung notwendig sind.
Im Rahmen unserer Kooperations-Reihe mit dem kaethe:k kunsthaus, die von Marie Sturm kuratiert wird.

www.kaethe-k.de

Kkattoo ist ein gemeinsames Projekt von Künstlerinnen des Kunsthaus KAT18 und der Tättowiererin Lena Beuth. Das Projekt möchte es Künstlerinnen mit Beeinträchtigung ermöglichen, als Tattoo-Artists zu arbeiten, indem verschiedene Arbeitsmodelle getestet werden.
@_kkattoo_

Clara Gott: Angemeldet als mysteriöses Biest

04.03.-02.04.2023 // Zeichnungen und Malereien
in Kooperation mit: kaethe:k kunsthaus, kuratiert von: Marie Sturm
Vernissage 03.03.2023 // GOLD+BETON, Ebertplatzpassage, Köln

CLARA GOTT
geboren 2002 in Neuss, lebt und arbeitet in Pulheim
„Es ist nicht das wonach es aussieht, aber leider das wonach es sich anfühlt“

Clara Gott zeichnet seit ihrer frühen Kindheit und hat dabei ein vielfältiges zeichnerisches Werk entwickelt, das sie aktuell mit den Medien Malerei und Collage zu erweitern begonnen hat. Die Arbeiten der Künstlerin weisen eine farbintensive Palette und einen von Manga und Anime beeinflussten Stil auf. Erst bei näherer Betrachtung ergibt sich ein spannungsvoller Kontrast zu den von ihr gewählten Themen. So finden sich in ihren Zeichnungen häufig Szenarien aus verborgenen Welten mit geheimnisvollen Laboren, medizinischen Experimenten und obskuren zwischenmenschliche Beziehungen, die ihr ausgeprägtes Interesse an verlassenen Orten, Neurologie und Traumforschung widerspiegeln. 


GOLD+BETON ist ein Projekt vom Brunnen e.V., dem Zusammenschluss der Kunsträume in der Ebertplatzpassage, sowie Gründungsmitglied des Kunstinitiativen Köln e.V.s (AIC.COLOGNE). Die Projekte sind gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

FIRAT TAGAL – Ich würde mir gerne bald eine Villa kaufen

05.03.-03.04.2022
ERÖFFNUNG: 04.03.2022 / 19h
in Kooperation mit dem kaethe:k Kunsthaus
Kuratiert von Marie Sturm


Firat Tagals malerisches Werk, meist großformatige Acrylmalereien, zeichnet sich vor allem durch eine bewusst plakative Malweise und eine radikale Reduktion auf Form und Farbe aus. In seinen Malereien greift Tagal vielfältige Themenfelder auf, beispielsweise aus der Architektur oder der Popkultur und hebt seine Motive mittels völliger Angstfreiheit und Selbstverständlichkeit oft aus ihrem ursprünglichen Kontext. 

Die Ausstellung „Ich würde mir gerne bald eine Villa kaufen“ im Gold+Beton in den Ebertplatzpassagen Köln ist Tagals erste Soloshow. Für diese Ausstellung hat sich der Künstler insbesondere mit der Architektur des Brutalismus befasst. 
Firat Tagal ist 1997 in Pulheim geboren und arbeitet seit 2020 im kaethe:k Kunsthaus. 

@kaethe_k_
k
aethe-k.de/artists/firat-tagal/

GEÖFFNET
MONTAG – SONTAG / 15h – 20h
(bei verschlossener Tür bitte via Info-Point die Aufsicht ansprechen)


GOLD+BETON wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln