Anto Christ: FEMME FATALE

SKULPTUR / FOTOGRAFIE

SA 15.04. | 19h // On Display: 16.04.-07.05.2023
MO-SO 15h-20h / Entry via Info-Point

Die multidisziplinäre Künstlerin Anto Christ wurde in Malta geboren und wuchs in Sydney, Australien, auf. In ihrer Arbeit erforscht sie das, was jenseits der greifbaren Welt liegt. Durch Medien wie Häkeln, Malen und Fotografieren schafft sie Bilder, die einer mutierten Natur zu entspringen scheinen und uns auf eine Reise durch Mythologie, Geschichtenerzählen, Religion und Psychologie mitnehmen.
Sie erschafft „creatures“, die einen Ort in der menschlichen Psyche repräsentieren, der vielen unbekannt zu sein scheint, und wirft damit Fragen darüber auf, was hinter unserer menschlichen Konstruktion der Realität liegt.
Sie setzt ihre Fotografien und andere Medien auf malerische Weise ein, um surreale und psychedelische Bilder zu schaffen und verzichtet auf sämtliche Nachbearbeitung. Antos Musen kommen aus ihrem Alltag und der Berliner Underground-Szene.

Info: @antochrist / antochrist.com


GOLD+BETON ist ein Projekt vom Brunnen e.V., dem Zusammenschluss der Kunsträume in der Ebertplatzpassage, sowie Gründungsmitglied des Kunstinitiativen Köln e.V.s (AIC.COLOGNE). Die Projekte sind gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

Clara Gott: Angemeldet als mysteriöses Biest

04.03.-02.04.2023 // Zeichnungen und Malereien
in Kooperation mit: kaethe:k kunsthaus, kuratiert von: Marie Sturm
Vernissage 03.03.2023 // GOLD+BETON, Ebertplatzpassage, Köln

CLARA GOTT
geboren 2002 in Neuss, lebt und arbeitet in Pulheim
„Es ist nicht das wonach es aussieht, aber leider das wonach es sich anfühlt“

Clara Gott zeichnet seit ihrer frühen Kindheit und hat dabei ein vielfältiges zeichnerisches Werk entwickelt, das sie aktuell mit den Medien Malerei und Collage zu erweitern begonnen hat. Die Arbeiten der Künstlerin weisen eine farbintensive Palette und einen von Manga und Anime beeinflussten Stil auf. Erst bei näherer Betrachtung ergibt sich ein spannungsvoller Kontrast zu den von ihr gewählten Themen. So finden sich in ihren Zeichnungen häufig Szenarien aus verborgenen Welten mit geheimnisvollen Laboren, medizinischen Experimenten und obskuren zwischenmenschliche Beziehungen, die ihr ausgeprägtes Interesse an verlassenen Orten, Neurologie und Traumforschung widerspiegeln. 


GOLD+BETON ist ein Projekt vom Brunnen e.V., dem Zusammenschluss der Kunsträume in der Ebertplatzpassage, sowie Gründungsmitglied des Kunstinitiativen Köln e.V.s (AIC.COLOGNE). Die Projekte sind gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

Len Mettler & Aglaia Brändli: im fluten stockt die ebbe

(Malerei / Video)

Vernissage:
SA 04.02. | 19h
Ausstellung:
05.02. – 26.02.2023
MO-SO 15h-20h (Zutritt via Infopoint)

Der Ablauf von Ebbe und Flut, der fließende Übergang vom hier ins dort, gilt als gesellschaftlicher Ist-Zustand. Nach der Ebbe kommt Flut, und ebenso anders herum. Dazwischen schillern Räume, deren Grenzen keine Beschreibung finden. Keine Welle gleicht der nächsten, ein ständiges hin und her im Ungleichgewicht von herausziehendem und einreißendem Wasser, bis hin zur Unberechenbarkeit der Naturgewalten. Es stockt. Immer. Genau da wollen Len Mettler (Malerei), und Aglaia Brändli (Video) aus Zürich in ihrer anlaufenden Ausstellung im GOLD+BETON ansetzen.

Kuratiert von Lukas Herrmann


27.01.2023 / quatro liveshows @GB

*Concert Night at GOLD BETON*

FRI 27.01.2023
doors: 20h
entry: donation

TWO FORM A CLICK ( Paris / LEEDS ) (Guttersnipe/Petronn Sphene/Weird Bitch/The Ephemeron Loop/Slaylor Moon/Shearing Pinx/The Courtneys)

PHANTASY( Todmorden )

JAZZOUX (Amiens/St Etienne)
Terrine x Somaticae

Ppaulus & Frère ( Strasbourg )
Travail Rythmique

powered by GOLD+BETON & Sebastian von der Heide (Evelyns Garten)

Im Rahmen der Ausstellung WERKSTÜCK / Piece of Work
(on display bis SO, 29.01. / 20h)

WERKSTÜCK

Piece of work


Hannah Kuhlmann, Charlotte Rohde, Elisabeth Prehn

DO 19.01.23 | 19h
GOLD+BETON | Ebertplatzpassage

The better version of ourselves is born with storytelling. May it be in a job interview, our instagram feed or an artist statement. The image we present to others evokes trust. Trust in us, trust in our assets. And with their rise, also our stock price is growing. So we build our narratives to be ready for a stand up elevator pitch. Of course, the most promising story wins. And the winner goes home with the money.

Ursula Le Guin describes in ‚The Carrier Bag Theory of Fiction‘, how the first tool of humans wasn’t a spear but must have been a bag or some form of container. Nutrition was covered by seeds and other foods that could be collected, which they needed a storage for – the container. But what everyone remembers and what made it into art was the glorious stories of the hunters with their spears. The heros and heroines of the party after a long day. Not that the meat was needed to cover nutritional needs, no, it was just the better story.

Todays act of storifying ourselves was recently given the name ‚Lorecore‘ by Shumon Basar, who describes this phenomenon as one of late capita- lism. A stage in where we are all characters.

The commodification of self and self-branding though has always existed. It is part of communication within a society. According to what surrounds us and what is seen as worthy, you present what you have. The commodi- fication of self was there, the hunters and their stories were there, Lorecore was there. Just in another dress. The process didn’t really change much since the Middle Ages for example, there are just more social rights now thankfully, and more words. Thus, more options to define ourselves. The realm of language is expanding with every neologism, until it allows infinite identifications.

We learned a lot from social media about us and the image of ourselves. We are aware that we do storytelling. The stock market is thriving, cras- hing, thriving, crashing. The question is what drives the story in the end, what values make the story a good story?

ABER WO IST SEINE EMPÖRUNG?
Dani Kim

19.11. – 10.12.2022
Eröffnung: FR 18.11. | 19h
Performance: FR 18.11. | 20h
Finissage + Konzert: 10.12. | 20h

Zentrales Thema der Künstlerin Dani Kim ist die Kritik am Kapitalismus und die Folgen, die dieser für die Individuen unserer Zeit hat. In konzeptuellen Installationen, Videos und Performances, stellt sie gesellschaftliche Phänomene in einen neuen Zusammenhang. Kim arbeitet vornehmlich bildhauerisch.
In ihren Arbeiten versucht sie, immer kritische Fragen zu stellen und geht dabei über den Umfang ihres instinktiven gesellschaftlichen Verhaltens und über ihre eigene, hierarchisch sozialisierte Position hinaus.
Aus der Negativspirale eines allgegenwärtigen Ohnmachtsgefühls an unserer Welt nichts mehr ändern zu können, konzentriert sie sich in ihren performativen Arbeiten mit uranfänglicher Empörung und reichlich Humor auf die Auseinandersetzung des weltlichen Systems.
Dani Kim wurde in Korea geboren und studiert nach einem KHM- mit vorangegangenem Chemie-Studium seit 2020 in der Klasse von Gregor Schneider an der Kunstakademie Düsseldorf.

GOLD+BETON ist ein Projekt vom Brunnen e.V., dem Zusammenschluss der Kunsträume in der Ebertplatzpassage und Mitglied des Kunstinitiativen Köln e.V.s (AIC.COLOGNE). Die Projekte sind gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln.

FLESH FLASHING – Aro Han

ARO HAN – Flesh Flashing
16.10. – 05.11.2022

GOLD+BETON | Ebertplatzpassage | Köln

Eröffnung:
SA 15.10. | 19h

Finissage / Museumsnacht:
05.11. | 19h mit Performances von:
Chang13 x Changdarc
Nina Karimy
Anbid Zaman
Sexanzug

On Display MO – SO 15h-20h
(Zutritt via Info-Point)

@_arometz

Wann stirbt die Menschheit endlich aus?

Marie Meyer & Nicholas Warburg
03.09.-09.10.2022
Eröffnung FR 02.09. 19h
20h Performance: Marie Meyer – „I’m not a robot“

kuratiert von Lukas Herrmann

GOLD+BETON, Ebertplatzpassagen, Köln

Öffnungszeiten: Mo-So, 15-20h, Zutritt via Info-Point
erweiterte Öffnungszeiten: FR 2.9. – SA 4.9. ab 13h

In ihrer Ausstellung „Wann stirbt die Menschheit endlich aus?“ stellen sich Meyer und Warburg politisch, utopisch, dystopisch und mit gewisser Zynik dem Status Quo entgegen, erkennen die absehbare Endlichkeit an und freuen sich auf die letzten Jahre großer Kunst, wenn sich auch niemand daran erinnern wird. Während sich durch Warburgs düster-politische Arbeiten die Wiederkehr der Vergangenheit des Nationalsozialismus und Zweiten Weltkriegs u. a. mit Bezügen auf Walter Benjamin, Gerhard Richter und Martin Kippenberger bricht, sind bei Meyer die Menschen schon abwesend. Die Welt ihrer Installationen wird nur noch von Pflanzen und Tieren bevölkert, während Roboter als Kunstschaffende auftrete

„Es ist eigentlich schon zu spät. Kein Klimavegetarismus, keine demokratischen Sonntagsreden, keine (ideologische) Aufrüstung des „Westens“, keine Pappstrohhälme, keine NATO-Erweiterung und auch nicht der Verzicht auf das Minen von NFTs wird die Katastrophe abwenden können.“

Kann es dann nicht auch einfach vorbei sein?

Nicholas Warburg und Marie Meyer sind Mitbegründer*innen der Gruppen Frankfurter Hauptschule und Tannhäuser Kreis. Im Wintersemester 2021/22 hielten sie eine Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin (Bühnenbildklasse) inne.